„Die Ungeduld verlangt das Unmögliche, nämlich die Erreichung des Ziels ohne die Mittel.“ (Hegel)
Lenin gab dem sowjetischen Volk auf, den Hegel als Grundlage des streitbaren Materialismus, also philosophische Grundlage des verteidigungsfähigen, vernünftigen, wissenschaftlichen Kommunismus zu studieren, den er selbst noch am Vorabend der großen proletarischen Oktoberrevolution durcharbeitete. Stalin hatte es nicht mehr geschafft, ordentliche Hegel-Studienprogramme durchzusetzen, musste er doch Hitler das Genick brechen, die trotzkistische „Vernunft“ bekämpfen und den Bolschewismus durchsetzen…
„Was den Herren allen fehlt, ist Dialektik.“ (Friedrich Engels)
Und das rächt sich jetzt. Über 20 Jahre nach der temporären Niederlage der kommunistischen Weltmacht liegt die Weltbewegung immer noch am Boden. Es sprießen zwar sich revolutionär-gebärdende Irrenanstalten, von Hegel, Marx und KPdSU will der Großteil dieser Abweichler aber nichts wissen. Prozentuell sind sogar mehr Antikommunisten in diesen Anstalten, als in der Bevölkerung.
Die Antikapitalisten in diesem Land vereint antisemitische Ressentiments, Lust auf individuellen Terror, verabsolutiert-abstrakte Ablehnung des Jetzt (d.h.: Realitätsflucht) und jugendliche Sehnsucht nach dem gänzlich Anderem, dieser vernunft- und schönheitslosen „Heilen Welt“, in der es weder Verbote („vollständige Legalisierung aller Drogen“ – wer schon kein reales Glück hat, trippt sich halt welches her…), noch Israel („Free Gaza-Flotille“), Leistung („Bedingungsloses Grundeinkommen“) oder realen, verwirklichungsfähigen Sozialismus („Stalinismus“), um nur Einiges zu nennen. Stattdessen doch lieber Kapitalismus, das weiß jetzt sogar die sogenannte schöne Kommunistin Sahra, die da auch mal weniger (oder mehr?) auf dem „Holz“-Weg war…
Deutschland ist es heute wie gestern: Einer der größten, wenn nicht der größte Zentralisations- und Konzentrationspunkte der Weltidiotie, des manifestierten, wandelnden Unbewusstseins, der fauligsten Kreaturen, die aus der Hölle nur emporsteigen konnten. Faulig wie ihr Sein, ist ihr Bewusstsein: Sie wollen vernichtende Kritik üben, wollen für immer Anti, Rand, Opposition sein.
Es spiegelt sich in ihrem Kopf wider, das Eklige, Kaputte, Falsche, Gefühlslose, Siechende des Imperialismus, welches sie selbst „leben“. Und wie imperialistisch-kritizistische Canaillen so „philosophieren“, ist nicht die ihre eigene Jämmerlichkeit die Ursache für ihre Posten-, Anerkennungs- und Erfolglosigkeit, sondern in ihrer Konsequenz eben der Posten, die Anerkennung oder der Erfolg. Es folgt die barbarisch-rülpskommunikative Praxis: Kritik der Herrschaftsverhältnisse; beim studentisch-antikommunistischen Arm der linksabweichlerischen Stupidität, dem GSP, ist sogar Erfolg etwas, was kritisiert und auf gar keinen Fall gehabt gehört. Und wenn in der Talkshow kein Platz mehr ist, diskutieren die Zombies auch in der sonstigen Öffentlichkeit.
Es bestätigt sich im Übrigen die volle Richtigkeit aller Theorie der Klassiker des kommunistischen Behirnungsprogramms: Das Kapital beweist mehr und mehr seine Unfähigkeit, die Gesellschaft zu organisieren, sich eine Massenbasis zu schaffen oder auch nur ihre eigene Lage zu reflektieren. Aber wie sollten sie auch anders können. Der Weltgeist zeigt drohend auf die Uhr; ihre Zeit ist abgelaufen, denn sie haben als Wegbereiter des Fortschritts längst ausgedient. Ihr Bewusstsein ist das Bewusstsein des historischen Komposthaufens, dass da nicht viel bei rumkommen kann, ist klar.
Personifizierte, rein-abstrakte Negation des Imperialismus verinnerlichen und sein wollen, das ist das Gegenteil zum Vollstrecker dialektisch-aufgehobener bestimmter Negation des ebigen Kapitalismus, die da der Sozialismus ist, als erste, notwendige Stufe der und zur Gesellschaft, in der endlich Wahrheit, Schönheit, Vernunft, Wissenschaft, Liebe und Dergleichen herrscht und im Radio noch mehr Lady Gaga und Placebo läuft, erarbeiten, d.h. Kommunist sein.
Wer aber die Anknüpfungspunkte nicht erkennen kann, nicht die Dialektik der Welt begreift und nicht die Vernunft selbst in unserer erkalteten, hirn- und herzlosen Zeit arbeiten sieht, der kritisiert eben. Die Kritik ist aber das Perspektivlose, ist lediglich Verdopplung des Elends, bloß mit negativem Vorzeichen. Das Gejammer des partizipativen Dagegenseins ist das gute schlechte Gewissen der Ausgestoßenen, Opfer und Hirnlosen und die daraus notwendigwerdende Liquidierung des elendingen Linksabweichlertums ist bekannte und praktizierte Praxis der Schönen und Behirnten.
Sagt nicht, wir hätten euch nicht gewarnt, ihr Deppen „fühlt“ es doch selbst: Wir entsorgen euch, denn die Müllkippe der Geschichte hat noch Platz.
Einsichtige sehen die Morgenröte, die sich in der finsteren, konterrevolutionären Nacht breit machen will. Sie steht für das Zombietum bedrohlich am Horizont und lässt die Irratio dem Licht der Vernunft weichen. Und natürlich ist die Vernunft hierbei nicht nur die Waffe zur Zertrümmerung der Argument-Streit“macht“ des geistlosen Mobs. Der fühlt sich in seinem delirischem Untotengebrabbel wohl und merkt nicht, dass er abgeschafft wird. Behirnung ist für Hirnlose eine recht unverständliche Sache.
Wir wollen Wahrheit, Schönheit und Gutheit; wir beleben das Belebare und erlösen das Untote. „Es gibt in der Geschichte mehr oder minder Würdiges nicht: nur das Notwendige, das Lebendige und das Nutzlose, den Leichnam.“ (Antonio Gramsci) Die bolschewistische Vernunft ist der herz- und hirn(wieder)belebende Defibrillator der Menschheit, ihr Startstoß war bei 1917V – Ja, es ist ein schwerfälliger Leichnam… – aber der Doktor ist gefüllt von historischem Optimismus.
Es bleibt eine Wahrheit für alle, die Kommunismus noch Mit K schreiben: Die Säuberung und scharfe Bekämpfung des ganzen Linksabweicherpacks bleibt Notwendigkeit für die (Wieder-)Erlangung von Größe, Macht und schnellerer Verwirklichung der kommunistischen Weltvernunft. Kein Zusammengehen, kein Schritt auf die Feinde des Fortschritts zu. Nur gegen diesen Mob ist der Kommunismus durchsetzbar, dass gibt das trotzkistische Pack selbst zu.
„In Stalins wie Robespierres „Herrschaft des Terrors“ steckte der gleiche finstere Unterton; man findet hier wie dort die gleichen schwarzen Flecken pathologischer Grausamkeit, und man steht in beiden Fällen vor dem mythologischen Bild einer Revolution, die ihre eigenen Kinder frißt, ein Bild, von dem man sich immer wieder mit Entsetzen abwendet. Bis zu einem gewissen Punkt war sogar die Abfolge der Ereignisse in beiden Fällen die gleiche. Robespierre warf zuert die von Hébert und Clootz geführte jakobinische Linke zu Boden und zwar mit Hilfe des rechten Flügels der Jakobiner unter Danton. Dann vernichtete er Danton und dessen Anhang und sicherte so seiner eigenen Fraktion, der jakobinischen Mitte, für kurze Zeit die unbestrittene Alleinherrschaft. Auch Stalin war der Führer einer bolschewistischen Mittelgruppe. Wir sahen, wie er zunächst unter tätiger Mithilfe des rechten Flügels den linken Flügel der Partei vernichtete, um sich alsdann gegen den rechten Flügel zu wenden und schließlich als triumphierender Führer seiner Fraktion die ganze Macht im Staat in seiner Hand zu vereinigen.“ (Isaac Deutscher, verirrter Trotzkist)
Wodran erkennt man nun den trotzkistischen Agenten? Zum Beispiel an seinem Fernbleiben vom realen Leben, denn er weiß: Der Sprit für den Motor, der den Kommunismus erschafft, das ist richtiges Sein für richtiges Bewusstsein. Wer falsch lebt, der will auch Falsches, nur aus richtigem Sein entwickeln sich richtige Bedürfnisse, also nach Kommunismus. Warum sollte man auch Kommunismus wollen, wenn nicht aus eigener Notwendigkeit, aus der Bedürfnisentwicklung, die sich über die eines asketisch-gefühlslosen Masochismus-Zombies erhebt?
Man kann nur Herzschlag des Weltgeistes sein, wenn der eigene Puls mindestens so wabbert wie ein Subwoofer auf der Tanzfläche im nächsten Club mit gesitteter Gesellschaft (,die man zur Not auch selbst mitbringen kann; wo die Hirnlosigkeit „Party“ feiert, gehört der Rasenmäher angeworfen).
Abermals hatten unsere Genossen schon in der Praxis des realen Sozialismus praktiziert, was heutzutage wieder entstaubt und den lahmarschigen Massen so oft vor die Fresse und ins Mark geknallt werden muss, bis sie machen und irgendwann sogar kapieren. Nicht nur Schriftsteller, auch DJs sind Ingenieure der Seele. Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands wusste:
„Die Diskotheken haben die Aufgabe, die differenzierten Bedürfnisse und speziellen Interessen der Jugend nach Unterhaltung und Geselligkeit mit zu befriedigen und neue, die sozialistische Persönlichkeitsbildung fördernde Bedürfnisse herauszubilden. Als Bestandteil unserer sozialistischen Unterhaltungskunst bereichern die Diskotheken die Möglichkeiten zur sinnvollen Freizeitgestaltung und tragen zur Erhöhung des Kulturniveaus bei. Die Diskotheken popularisieren die in der DDR und in den sozialistischen Bruderländern entwickelte Tanz- und Unterhaltungsmusik sowie dem sozialistischen Lebensgefühl entsprechende Titel aus den jungen Nationalstaaten und auch aus den kapitalistischen Ländern. Diskotheken sind variabel und vielfältig zu gestalten, erfordern dabei jedoch stets eine durchdachte Verbindung von gesprochenem Wort und gebotener Musik. […] In den Diskotheken hat der Schallplattenunterhalter eine wichtige Funktion. Er trägt die Verantwortung für die konzeptionelle Gestaltung und den Ablauf der Veranstaltungen. Seine Aufgabe besteht darin, eine aktivierende, klare Atmosphäre zu schaffen, die einzelnen Programmteile geschickt zu verbinden, themengebundene Informationen zu vermitteln und dadurch den Kontakt zum Publikum herzustellen. Deshalb setzt die Funktion des Schallplattenunterhalters politische und kulturpolitische Bildung, hohes Allgemeinwissen und kulturell-ästhetische Kenntnisse sowie rhetorische, journalistische, technische und organisatorische Fähigkeiten und Fertigkeiten voraus. […] In kapitalistischen Ländern sind Diskotheken in den Händen der machtausübenden Bourgeoisie Mittel zur Manipulierung der geistigen Bedürfnisse und der allgemeinen Verhaltensweisen der Jugend. Durch bewussten Zuschnitt auf die der herrschenden Klasse genehmen Inhalte sollte sie von den Problemen des Klassenkampfes ablenken. Sie bewirken im Sinne der bürgerlichen Massenkultur eine Reduzierung der geistig-kulturellen Bedürfnisse und hemmen somit die Persönlichkeitsentwicklung der Jugend. Träger der Diskotheken in den kapitalistischen Staaten sind vorrangig Schallplattenfirmen, die damit den Absatz ihrer Produkte fördern und ihren Maximalprofit sichern. Auch sie tragen zur Propagierung der bürgerlichen Ideologie und Lebensweise bei. Allerdings existieren unter der Obhut fortschrittlicher Jugendorganisationen auch Diskotheken, die dem Bedürfnis der Jugend dieser Länder nach klärender ideologischer Auseinandersetzung, politischer Information, sinnvollen Gemeinschaftserlebnissen und kulturellen-künsterlischer Bildung im politischen Kampf Rechnung tragen. Sie fördern die ideologische Aufklärung und die revolutionäre Aktivierung der Jugend.“ (Wörterbuch zur sozialistischen Jugendpolitik)
Also, mehr Disko, mehr richtiges Bewusstsein!
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